Das Buch ist eines von wenigen, die klar die Unterschiede zwischen einem Manager, einem Selbständigen und einem Unternehmer ansprechen. Was haben die verschiedenen Gruppen für Wünsche und welche Veranlagungen sollten sie mitbringen. Sich darüber klar zu werden kann man wirklich jedem empfehlen der darüber nachdenkt sich selbständig zu machen oder eine Firma zu gründen.

Eine andere spannende Herangehensweise von Gerber ist es, die Firma so zu skizieren wie sie einmal in ein paar Jahren aussehen soll. D.h. welche Positionen, Verantwortlichkeiten und Aufgabengebiete gibt es. Das man am Anfang als One-Man-Show alle Positionen im Organigramm selbst annimmt, klingt zwar sehr amerikanisch, ist für die Praxis und die Planung aber sinnvoll. Denn ein Kredo von Gerber ist es, das man als Unternehmer an seiner Firma und nicht für seine Firma arbeiten soll.

Gerber erklärt beispielhaft, dass man seine Firma wie einen Prototyp für ein Franchise aufbauen soll. Damit meint er nicht, dass man aus jedem Unternehmen ein Franchise machen muss, es erleichtert nur die Sichtweise und verschärft den Fokus auf das wesentliche.

Ein typisch amerikanisches Buch, was für einen deutschen Leser sicherlich hier und da durch zu viel Überschwänglichkeit über das Ziel hinausschießt. Aber nichts desto trotz – und das gelingt Gerber wirklich gut – hat man anschließend die Kernaussagen verinnerlicht.

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